Bundesgericht: Mütter sollen nach der Trennung arbeiten
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Ganz im Stillen hat das Bundesgericht im Entscheid 5A_98/2016 vom 25. Juni 2018 bisher geltende Regeln beim Unterhalt von Kindern nach der Scheidung zumindest ausgehöhlt. Das verleitet die «NZZ am Sonntag» am 14. Juli 2018 zu titeln: «Mütter sollen nach der Scheidung an die Arbeit».
Wer in einer stabilen Ehe lebt: Meistbegünstigung nicht vergessen!
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Frage von Dr. med. B. A. in G.: «Meine Frau, 52-jährig, und ich, 54- jährig, haben die silberne Hochzeit bereits hinter uns. Unsere drei Kinder sind auf guten beruflichen Wegen. Wir haben nie einen Ehevertrag gemacht. Jetzt möchten wir uns für den allfälligen Tod eines Ehepartners soweit wie möglich gegenseitig absichern. Was raten Sie uns?»
Wo zahlt man in der Schweiz am wenigsten Steuern?
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Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat die Steuerbelastung in den Kantonshauptorten in der Publikation» «Steuerstatistik – Auf einen Blick» für das Jahr 2017 veröffentlicht. In der Tabelle «Steuerbelastung des Bruttoarbeitseinkommens durch Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuern 2017 in %» ist zu sehen, wie viele Steuern Ledige und Doppelverdiener mit zwei Kindern in den Kantonshauptorten abliefern müssen. Werfen Sie einen Blick darauf!
Bei Flugverspätungen, Flugannullierungen oder verpassten Anschlussflügen bequem auf die Profis setzen
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Im überlasteten globalen Flugverkehr mit seinen häufigen Arbeitskonflikten sind Flugverspätungen, Flugannullierungen oder verpasste Anschlussflüge leider schon fast an der Tagesordnung. Auch Schweizer Passagiere haben da oft ein Recht auf Entschädigung gemäss der EU-Verordnung 261/2004. Es gibt Profis, die einem die Durchsetzung seines Rechts so leicht wie möglich machen.
Serie über die Vorsorge XXXV: Schweizer sind ein Volk von Frührentnern
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Alle Welt spricht davon, wegen der längeren Lebenserwartung und der mickrigen Zinsen müsse das Rentenalter von 64 Jahren für die Frauen und 65 Jahren für die Männer rasch erhöht werden. Die Realität sieht aber ganz anders aus: Derzeit gehen 58 Prozent der Erwerbstätigen vor dem ordentlichen Rücktrittsalter in den Ruhestand. Offenbar kann und will sich die Mehrheit der Schweizer eine Frühpensionierung leisten.
Wann sind Medizinalpersonen selbständig und wann nicht?
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Das schreibt die «Neue Zürcher Zeitung» am 6. Juni 2018 über die Frage, ob eine Medizinalperson selbständig oder unselbständig ist: Wer lediglich Räumlichkeiten und Infrastruktur einer Praxisumgebung nutzt, aber auf eigene Rechnung arbeitet, führt nicht automatisch eine selbständige Tätigkeit aus. Zu diesem Schluss kommt das Bundesgericht im Urteil 9C_308/2017. Dies hat insbesondere Auswirkungen auf die Beitragspflicht gegenüber den Sozialversicherungen.
Neugeborene, die im Spital bleiben müssen: Mutterschaftsentschädigung soll verlängert werden
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Anfrage von Frau Dr. med. K. A. in Z.: «Eine Praxismitarbeitende hat eine Frühgeburt. Das neugeborene Kind bleibt voraussichtlich noch einen Monat im Spital. Gibt es da eine längere Mutterschaftsentschädigung oder muss der Arbeitgeber den Lohn zwischenzeitlich fortzahlen? Und: Ich habe gehört, die Mutterschaftsentschädigung soll verlängert werden. Stimmt das?»
Der E-Mail-Verkehr muss verschlüsselt werden
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Aufgrund der ausgiebigen Diskussion um die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung sollte es nun eigentlich ein jeder wissen: Von Gesetzes wegen müssen Daten über Kunden und über Mitarbeitende durch angemessene technische und organisatorische Massnahmen gegen unbefugtes Bearbeiten geschützt werden. Das gilt auch für die elektronische Übertragung und somit auch für das Versenden dieser Daten via E-Mail. Oder: Die Verschlüsselung der E-Mail mit solchen Daten ist gefordert.
Teilzeitarbeitende sollen endlich voll pensionskassenfähig werden
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Immer mehr Menschen arbeiten in der modernen Arbeitswelt teilzeitig bei mehreren Arbeitgebern. Wegen des Koordinationsabzugs von derzeit 24'675 Franken fallen sie dann bei der Pensionskasse oft zwischen Stuhl und Bank, weil der Abzug bei jedem Arbeitgeber vorgenommen wird. Der versicherte Gesamtlohn wird dann sehr klein und entsprechend gibt es fast keinen Rentenanspruch. Das soll nun gemäss einem Nationalratsentscheid vom 28. Mai 2018 ändern.
«Die Zeiten stetig sinkender Zinsen gehören der Vergangenheit an»
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Im Schweizer Immobilienmonitor für das zweite Quartal 2018 vom 7. Juni 2018 sagt die Credit Suisse klipp und klar: «Das Zinsgefüge ist in Bewegung gekommen. Die Phase stetig sinkender Zinsen scheint vorüber zu sein.» Lesen Sie, was das für die Hypothekarschuldner bedeutet.
Serie über die Vorsorge XXXIV: Kantonale Steuerunterschiede beim Kapitalbezug aus Pensionskasse und Dritter Säule
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Wer Gelder aus der Pensionskasse oder der Dritten Säule bezieht, muss eine einmalige Kapitalauszahlungssteuer bezahlen. Diese ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich hoch. Fazit daraus: Man muss die Sache gut planen, wenn man dem Fiskus nicht unnötig Geld schenken will.
Vorschlag des Bundesrats: Kantone können Höchstzahlen für ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte bestimmen
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«Ein Kanton kann in einem oder mehreren medizinischen Fachgebieten oder in bestimmten Regionen die Anzahl der Ärzte und Ärztinnen, die im ambulanten Bereich zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung Leistungen erbringen, auf eine Höchstzahl beschränken.» Das soll laut dem Bundesrat demnächst in Artikel 55a des Krankenversicherungsgesetzes stehen.
Doppeldoc.ch ist die neue Onlineplattform für das Jobsharing von Ärztinnen und Ärzten
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Auf der Onlineplattform Doppeldoc können Ärztinnen und Ärzte Jobsharing-Partner suchen. Gründerin Salome Kisker (Bild) erklärt im Interview mit Medinside, der Online-Plattform für die Schweizer Gesundheitsbranche, was es mit den Ärzte-Zweierteams auf sich hat. Hier ein Auszug aus dem Interview.
Tipps zur Verhinderung von ungewollten oder kriminellen Datenabflüssen aus der Arztpraxis
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In kleineren und grösseren Unternehmen und damit auch in Arztpraxen häufen sich die ungewollten oder kriminellen Datenabflüsse. Das stellt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes MELANI in ihrem am 26. April 2018 veröffentlichten Halbjahresbericht 2017/2 fest. Im Schwerpunktthema der Publikation geben die amtlichen Datensicherheitsprofis wertvolle Tipps, wie man ungewollte oder kriminelle Datenabflüsse vermeidet.
Bundesgericht: Unterhaltskosten für Kinder umfassen auch die Lebenshaltungskosten des betreuenden Elternteils
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Zur Bemessung des Betreuungsunterhalts für die gemeinsamen Kinder von verheirateten oder unverheirateten Eltern kommt laut dem Bundesgericht die "Lebenshaltungskosten-Methode" zur Anwendung. Der Betreuungsunterhalt umfasst somit die Lebenshaltungskosten der betreuenden Person, soweit diese wegen der Kinderbetreuung nicht selber dafür aufkommen kann. Entscheidend sind dabei die Bedürfnisse des betreuenden Elternteils und nicht das Einkommen der zahlungspflichtigen Person.
Achtung, unversicherte Putzkräfte können zur Kostenfalle werden!
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Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Online-Vergleichsportals comparis.ch: Jeder siebte Schweizer gönnt sich eine bezahlte Putzkraft. Zwei von drei der beschäftigten Putzkräfte arbeiten selbständig. Brisant: Fast die Hälfte der Auftrag gebenden Haushalte zahlt für diese Hausangestellten keine Unfallversicherung. Und ein Viertel hat die Haushaltshilfe nicht bei den Sozialversicherungen gemeldet. Das kann bei einem Unfall zur Kostenfalle werden.
Serie über die Vorsorge XXXIII: AXA versenkt die Vollversicherung, Swiss Life und Allianz Suisse stehen weiter zu ihr
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Bei den Pensionskassen der Lebensversicherer wird von Vollversicherung gesprochen, wenn die Kasse sämtliche Risiken wie Tod, Invalidität, Langlebigkeit und das gesamte Anlagerisiko abdeckt. Dieses Modell ist in der Schweiz vor allem bei Kleinunternehmen ein Renner. Der Grund: Es kann nie eine Unterdeckung mit einer notwendigen Kassensanierung entstehen. Jetzt steht die beliebte Vollversicherung unter Druck.
Bundesgericht: Der Bundesrat darf den TARMED-Tarif aus politischen Gründen kürzen
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Der Bundesrat darf bei der Anpassung von Taxpunkten der TARMED-Tarifstruktur lineare Kürzungen bei verschiedenen Positionen vornehmen und dabei auch politischen Anliegen Rechnung tragen. Das Bundesgericht heisst die Beschwerde einer Krankenkasse gut und hebt einen Entscheid aus dem Kanton Luzern auf.
Countdown der Harmonisierung des Schweizer Zahlungsverkehrs läuft
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Die Harmonisierung des Zahlungsverkehrs ist in der Schweiz in vollem Gange. Bis zum 30. Juni 2018 müssen alle Unternehmen ihre Buchhaltungssoftware auf den neuen Standard ISO 20022 umgestellt haben. Und nach Abschluss der Umstellung können Rechnungssteller ab Januar 2019 erste QR-Rechnungen verschicken, die die regulatorischen Anforderungen im Zusammenhang mit der revidierten Geldwäschereiverordnung vollumfänglich erfüllen. Was ist zu tun?
Gemeinsamer Kauf von Wohneigentum im Konkubinat: Alles vertraglich regeln!
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Frage von Frau Dr. S. S. in K.: «Mein Lebenspartner und ich wollen eine Eigentumswohnung kaufen. Wir sind nicht verheiratet. Wie sollen wir juristisch vorgehen, damit möglichst alle Eventualitäten in unserem weiteren Lebensweg berücksichtigt sind?»