Schluss mit ungerechtfertigten Betreibungen
- Details
Wer jemandem aus Schikane oder Rache schaden will, kann ihn betreiben. Das ist völlig unkompliziert. Und kann wirksam sein: Bis Ende letzten Jahres blieb nämlich der Betreibungseintrag fünf Jahre im öffentlich einsehbaren Betreibungsregister. Wenn der Betriebene sich dann um eine neue Stelle, eine Wohnung oder für einen Kredite bewarb, erfuhr er wegen des Betreibungseintrags allenfalls eine völlig unberechtigte Ablehnung. Damit ist nun Schluss. Dank einer Anfang dieses Jahres in Kraft getretenen Änderung des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) kann sich ein ungerechtfertigt Betriebener wehren. Lesen Sie, wie das geht.
Kantone können die Anzahl der Ärztinnen und Ärzte weiterhin beschränken
- Details
Die Kantone können die Anzahl der im ambulanten Bereich tätigen Ärztinnen und Ärzte für zwei weitere Jahre regulieren. Nach dem Entscheid des Parlaments, die noch bis zum 30. Juni gültige Zulassungsbeschränkung für Ärztinnen und Ärzte zu verlängern, hat der Bundesrat am 15. Mai 2019 beschlossen, die Geltungsdauer der entsprechenden Verordnung anzupassen. Damit bleibt die Zulassungsbeschränkung ohne Unterbruch gültig.
Teilzeit in einer Praxisaktiengesellschaft und Teilzeit als Selbständiger: Was geschieht mit der persönlichen ZSR-Nummer?
- Details
Frage von Dr. U. M. in B. : Ich werde demnächst in einer Praxisaktiengesellschaft tätig sein. Gleichzeitig werde ich aber meine selbständige Tätigkeit in Teilzeit weiterführen. Was geschieht in diesem Fall mit meiner persönlichen ZSR(Zahlstellenregister)-Nummer?
Was ist eigentlich das Darknet?
- Details
Meldung am 4. Mai 2019 in den Medien: «Einer der grössten kriminellen Darknet-Marktplätze für Drogen, gefälschte Medikamente und andere illegale Waren ist von Ermittlern in den USA und Europa ausgehoben worden. Die drei mutmasslichen Betreiber des sogenannten ‘Wall Street Market’ wurden in Deutschland gefasst. Über diese Darknet-Plattform wurden neben Rauschgift unter anderem auch ausgespähte Daten, gefälschte Dokumente und Schadsoftware gehandelt.» Fragt sich: Was ist das Darknet? Wir geben die Antwort.
Was Ärztinnen und Ärzte bei einem Versicherungsabschluss unbedingt beachten sollten
- Details
Versicherungen haben etwas Perfides in sich: Man schliesst einen Vertrag ab und zahlt dann regelmässig die Prämien, zumeist viele Jahre lang. Wenn man da regelmässig zu viel zahlt, läppern sich über die Jahre ansehnliche unnötige Mehrzahlungen zusammen. Und wenn Risiken nicht präzise und bedürfnisgerecht abgedeckt sind, können im Schadenfall oder im Leistungsfall erhebliche unnötige Kosten oder Minderleistungen entstehen. Um das alles zu verhindern, gibt es einige Punkte, auf die Ärztinnen und Ärzte bei einem Versicherungsabschluss besonders achten sollten.
Serie über die Vorsorge XLV: Wie soll die Reform der Ergänzungsleistungen die Kosten dämpfen?
- Details
In der Frühjahrsession 2019 hat das Parlament die Reform der Ergänzungsleistungen verabschiedet. Die Änderungen sollen 2021 in Kraft treten. Ende 2017 haben 46,7 Prozent der IV-Bezügerinnen und -Bezüger und 12,5 Prozent der AHV-Bezügerinnen und -Bezüger Ergänzungsleistungen erhalten. Zwischen 2000 und 2017 haben sich die Ergänzungsleistungsausgaben von 2,3 auf 4,9 Milliarden Franken pro Jahr mehr als verdoppelt. Mit der Reform soll das explosive Kostenwachstum gedämpft werden. Lesen Sie, mit welchen Massnahmen das geschehen soll.
Wohneigentum im Alter: Wer für sein Heim Vorsorgegelder eingesetzt hat, blickt weniger optimistisch in die Zukunft
- Details
Die vom Bundesamt für Wohneigentum veröffentlichte und von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur verfasste Studie «Nachhaltige Sicherung des Wohnraums im Alter: Wie ticken Personen mit Wohneigentum der Generation 50+?» kommt zum Schluss: Für die Generation 50+ hat das Wohneigentum einen hohen emotionalen Wert. Immer mehr werden allerdings für dessen Erwerb Vorsorgegelder eingesetzt. Das erhöht die finanziellen Risiken im Alter.
Damit müssen sich Ärztinnen und Ärzte demnächst auseinandersetzen: Aus Tarmed wird Tardoc
- Details
«Medinside», das Portal für die Gesundheitsbranche, schreibt: Der Tarmed ist tot, es lebe der Tardoc!» Der neue ambulante Arzttarif in der Schweiz steht in den Startlöchern. Tardoc, so der Name, soll bald Tarmed ersetzen: Das könnte frühestens Anfang 2021 geschehen.
Bundesgericht: In der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gibt es für Spitalbehandlungen keine absolute Obergrenze der Kostenübernahme
- Details
Es besteht keine absolute Obergrenze für die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu tragenden Kosten einer Spitalbehandlung. Solange die einzelnen medizinischen Massnahmen die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, ist die Leistungspflicht der Krankenversicherung unbeschränkt. Auch wenn es um Millionenbeträge geht. Lesen Sie, weshalb das Bundesgericht die Beschwerde einer Krankenkasse, die nicht 1,08 Millionen Franken zahlen wollte, ablehnt.
Die Zahl der Cyberattacken steigt rasant: Neun nützliche Tipps für die IT-Sicherheit
- Details
SonicWall, Kalifornien/USA, ein global tätiges Unternehmen im Kampf gegen die Cyberkriminalität, hat laut seinem «Cyber Threat Report 2019» im Jahr 2018 weltweit 10,52 Milliarden abgewehrte Malware-Angriffe gezählt. Das ist die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Zahl aller Eindringungsversuche in informationstechnologische Systeme wird auf 3,9 Billionen geschätzt. In der Praxis und privat auf die Cybersicherheit zu achten, ist deshalb von höchster Wichtigkeit. Wir geben neun Tipps dafür.
«Welche Versicherungen brauche ich bei der Eröffnung meiner neuen Praxis»?
- Details
Anfrage von Dr. med. K. G. in C.: «Ich plane derzeit die Eröffnung meiner neuen Arztpraxis. Da frage mich, welche Versicherungen ich unbedingt brauche. Meine persönlichen Eckdaten lauten: Verheiratet mit Kindern, Praxis in Form einer Aktiengesellschaft, Räume werden gemietet, es werden Praxismitarbeitende angestellt und es wird ein Bankkredit in Anspruch genommen.»
Serie über die Vorsorge XLIV: Sind Säule 3a-Vorsorgegelder und Gelder bei Freizügigkeitsstiftungen bei einem Bankkonkurs besonders geschützt?
- Details
Anfrage von Dr. med. A. L. in K.: Ich glaube, die Einlagenversicherung der Banken deckt bei einem Bankkonkurs bis zu 100'000 Franken Einlagen pro Kunde. Wie sind die Einlagen der Vorsorgesäule 3a und die Freizügigkeitsgelder im Bereich der beruflichen Vorsorge bei einer konkursiten Bank geschützt?»
Für Wohneigentümer und solche, die es werden wollen: Die Zinsen bleiben tief
- Details
Lagebeurteilung vom 21. März 2019: Die von Thomas Jordan (Bild) präsidierte Schweizerische Nationalbank belässt ihre Geldpolitik unverändert expansiv. Dadurch stabilisiert sie die Preisentwicklung und unterstützt die Wirtschaftsaktivität. Der Zins auf Sichteinlagen bei der Nationalbank beträgt nach wie vor minus 0,75 Prozent, und das Zielband für den Dreimonats-Libor liegt weiterhin zwischen minus 1,25 Prozent und minus 0,25 Prozent. Damit bleiben die Hypothekarzinsen äusserst tief.
Angst vor der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde lässt die Zahl der Vorsorgeaufträge explodieren
- Details
Das schreibt die «Neue Zürcher Zeitung» am 1. März 2019: «Ein Fall der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde werden? Auf gar keinen Fall. Das sagen sich viele Leute. Der schlechte Ruf der Behörde hat die Nachfrage nach Vorsorgeaufträgen geradezu explodieren lassen.» Aber was ist ein Vorsorgeauftrag?»
30 Millionen Franken vom Bund für die vereinfachte und rasche Einführung des Elektronischen Patientendossiers
- Details
Der Bundesrat will überkantonal tätige Stammgemeinschaften ermöglichen und damit die flächendeckende Einführung des elektronischen Patientendossiers vereinfachen und beschleunigen. In Stammgemeinschaften schliessen sich Gesundheitsfachpersonen und deren Einrichtungen zusammen, um den Patientinnen und Patienten die Eröffnung eines elektronischen Patientendossiers zu ermöglichen. Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten können sich bereits jetzt dafür eintragen, bei der Einführung des Elektronischen Patientendossiers in ihrer Region benachrichtigt zu werden.
In der Schweiz sind die jungen Ärztinnen in der Überzahl
- Details
MEDINSIDE, die Online-Plattform für die Schweizer Gesundheitsbranche, stellte unlängst fest: «Ärzte unter 45 Jahren sind in der Schweiz bereits eine Minderheit: Es gibt immer mehr junge Ärztinnen. Und ausserdem zeigt die neuste Ärztestatistik: Fast ein Fünftel der in der Schweiz arbeitenden Ärztinnen und Ärzte stammt aus Deutschland.»
20 Jahre Verjährungsfrist für Personenschäden ab 1. Januar 2020: Wo genau wird das im Gesetz stehen?
- Details
Anfrage von Frau Dr. med. U. S. in B.: «Kürzlich haben Sie über das ab dem 1. Januar 2020 geltende neue Verjährungsrecht bei Personenschäden geschrieben. Wo genau wird das im Gesetz stehen und was ist der Hauptgrund für diese Gesetzesänderung?»
Serie über die Vorsorge XLIII: «Was kann meine Konkubinatspartnerin im Falle meines Ablebens von meiner Pensionskasse erwarten?»
- Details
Anfrage von Dr. med. U. S. in B.: «Unlängst haben Sie dargelegt, was die Ehegattin im Falle des Tods eines Versicherten von der Pensionskasse erwarten kann, wenn die Rente anstatt das Kapital bezogen wird. Da ich mit meiner Lebenspartnerin nicht verheiratet bin, stellt sich bei mir die Frage: Was kann meine Konkubinatspartnerin von meiner Pensionskasse erwarten?»
Burnout soll weiterhin nicht als Berufskrankheit gelten
- Details
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Nationalrats will das Burnoutsyndrom nicht als Berufskrankheit anerkennen. Sie lehnt eine parlamentarische Initiative von Mathias Reynard (Sozialdemokratische Partei) mit 17 zu 7 Stimmen ab. Lesen Sie Einzelheiten zu diesem politischen Entscheid.
Vergleich des Stundenlohns: Zahnärzte sind spitze, aber Ärzte verdienen weniger als Anwälte und Ökonomen
- Details
MEDINSIDE, die Online-Plattform für die Schweizer Gesundheitsbranche, berichtet über einen Stundenlohnvergleich der Schweizer Ärzteeinkommen mit anderen akademischen Berufsgruppen. Demnach verdienen selbständige und angestellte Ärztinnen und Ärzte zwar gut, kommen bei den verglichenen Berufsgruppen aber nur auf den vierten Rang. Die Goldmedaille geht an die Zahnärzte, vor den Anwälten und Ökonomen.