Übertritt in die Selbständigkeit: Darf das bezogene Pensionskassenkapital zum Leben gebraucht oder muss es in die Praxis investiert werden?
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Frage von Dr. E. U. In S.: «Ich habe für den Übertritt in die Selbständigkeit mein Pensionskassenkapital bezogen und zum privilegierten Steuersatz für Vorsogekapitalbezüge besteuert. Jetzt behauptet mein Banker, ich müsse das bezogene Kapital voll besteuern, weil ich es nicht in die Praxis investiert habe, sondern für meinen Lebensunterhalt gebrauche. Stimmt das?»
Alkohol am Steuer: Wie reagiert die Motorfahrzeugversicherung?
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Frage von Dr. med. E. B. in Z.: «Meine Tochter hat mit nachgewiesenen 0,7 Gewichtspromillen Alkohol im Blut eine Autokollision verursacht. Wie reagiert die Motorfahrzeugversicherung?»
Serie über die Vorsorge XVIII: Teilzeitbeschäftigte müssen mehr auf die Vorsorge achten
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Die Studie «Konsequenzen der Teilzeitarbeit für die Altersvorsorge» werden alle Frauen und Männer aufgerufen, sich frühzeitig mit den Auswirkungen von Teilzeitarbeit auf ihre Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Die ultimative Schlussfolgerung der Studie: «Wer lebenslang durchschnittlich 70 Prozent erwerbstätig ist, geht die geringsten finanziellen Risiken ein, selbst im Fall einer Scheidung.»
Die Hypothekarzinsen bleiben tief
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Wer sein Wohneigentum für zehn Jahre fest mit einer Hypothek belasten will, zahlt um die 1,5 Prozent Jahreszins oder weniger. Fragt sich, ob das rasch vorübergehende Schnäppchen sind oder ob die Tiefstzinsphase noch einige Zeit anhält.
Geschiedener Ehemann wird von den Zahlungen an die Ex befreit
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Ein geschiedener Ehemann muss seiner Ex gemäss dem Scheidungsurteil bis ans Lebensende Unterhaltszahlungen leisten. Die Ex zieht mit einer neuen Liebe zusammen. Dadurch entsteht ein Streitfall bis vors Bundesgericht. Die obersten Richter sagen klar und deutlich, wann der geschiedene Ehemann vollständig von der Zahlungspflicht an die Ex befreit wird.
Achtung, bald kommt der internationalen automatische Informationsaustausch in Steuersachen (AIA): Wen betrifft das?
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Frage von Dr. med. K. E. in B.: «Ich habe ein Feriendomizil am Meer in Spanien und führe zu dessen Verwaltung ein in der Schweiz bislang nicht deklariertes Bankkonto bei einer spanischen Bank. Jetzt soll der internationale automatische Informationsaustausch in Steuersachen (AIA) kommen. Was und wer ist da betroffen?»
Elektronisches Patientendossier: Health Info Net AG HIN lanciert ärzteeigene Lösung
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Die Einführung des Elektronischen Patientendossiers ist für 2017 vorgesehen. Health Info Net AG HIN stellt zusammen mit dem Partner AD Swiss rechtzeitig eine gesetzeskonforme nationale Plattform zur Verfügung. Diese ermöglicht ambulanten- und statioanären Leistungserbringern den sicheren elektronischen Austausch von Patientendaten. Gesundheitsfachpersonen mit HIN-Adresse und HIN-Identität haben Zugang zu dieser Plattform.
Swimmingpools, Gartenteiche und Biotope sind gefährlich
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Bei privaten Schwimmbädern und Biotopen passieren immer wieder Unfälle. Gerade Kinder sind oft unvorsichtig und unterschätzen die Gefahren der künstlichen Wasserflächen. Was muss ich als Pool- oder Biotopbesitzer tun, um die Risiken zu minimieren?
Serie über die Vorsorge XVII: Bei Scheidung die Pensionskasse gerechter aufteilen
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Am 1. Januar 2017 treten neue Bestimmungen über die Teilung der Pensionskassen der Ehepartner bei Scheidung in Kraft. Ab dann gelten die neuen Artikel 122 bis 124e des Schweizerischen Zivilgesetzbuches ZGB. Es gibt sogar eine Übergangsregelung, mit der bereits Geschiedene eine Rente vom Ex-Partner allenfalls gemäss dem neuen Recht umwandeln können. Auch bereits hängige Scheidungsverfahren sind betroffen.
Brexit: Keine Panikreaktionen bei den Geldanlagen!
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Grossbritannien hat die ganze Welt auf dem linken Fuss erwischt und wird wohl aus der Europäischen Union austreten. Der überraschende Brexit hat namentlich an den Finanzmärkten ein kleines Chaos angerichtet. Wenn der erste Pulverdampf etwas verflogen ist, wird man feststellen: Die Lage an den Finanzmärkten muss nicht vollkommen neu beurteilt werden.
Praxis-Aktiengesellschaft will zwei verschiedene Pensionskassen: Was sagt das Gesetz dazu?
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Frage von Dr. med. E. G. in K.: «Ich mache aus meiner Praxis eine Praxis-Aktiengesellschaft. Dabei will ich einen Pensionskassenanschluss für mich allein und einen anderen Pensionskassenanschluss für meine Mitarbeitenden beibehalten. Ist das möglich oder müssen alle Mitarbeitenden samt mir selber in der gleichen Pensionskasse sein – was sagt das Gesetz dazu?»
Unverschuldeter Skiunfall: Warum muss der Unfallverursacher nichts an den Lohnausfall beitragen?
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Frage von Dr. med. O. S. in G.: «Meine Medizinische Praxisassistentin ist beim Skifahren von einem Raser angefahren worden. Ergebnis: Komplizierter Beinbruch mit Arbeitsausfall von rund acht Wochen. Unsere Unfallversicherung hat den Lohnausfall zu 80 Prozent bezahlt. Meine Praxisassistentin erlitt daher in der Genesungszeit trotz ihrer Unschuld einen Lohnausfallschaden von 20 Prozent. Weshalb muss nicht beispielsweise die Unfallversicherung des Unfallverursachers für diesen Schaden aufkommen?»
Mein Sohn studiert im Inland und meine Tochter im Ausland: Wie müssen sie die AHV-Beiträge zahlen?
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Frage von Frau Dr. Med. G. E. In B.: Ich habe einen Sohn der im Inland studiert und eine Tochter, die im Ausland einen längeren Studienaufenthalt macht. Wie müssen sie die AGHV-Beträge bezahlen?
Richtig versichert in die Ferien
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Damit die Ferien auch bei unvorhersehbaren Ereignissen nicht zum Stress werden, empfiehlt es sich vor dem Reiseantritt genau abzuklären, wie man versichert ist und wie man versichert sein sollte. Ein breites Feld wird mit einer Jahres-Reiseversicherung abgedeckt.
Serie über die Vorsorge XVI: Bundesgericht sagt den Konkubinatspaaren, wie die Partnerbegünstigung bei der Pensionskasse läuft
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Wichtiger Grundsatz: Das Vorsorgekapital bei der Pensionskasse steht vollständig ausserhalb des Erbrechts. Es fällt somit nicht in den Nachlass. Ein Testament ohne jeglichen präzisen Hinweis auf eine Begünstigung bei der betroffenen Pensionskasse kann niemals zu einer Hinterlassenenleistung dieser Kasse führen. Wie sich Konkubinatspartner begünstigen können, sagt das Bundesgericht in seinem jüngsten diesbezüglichen Entscheid.
Mutterschaftsentschädigung: Die Mutter muss im Zeitpunkt der Geburt erwerbstätig sein
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Frage von Frau Dr. med. K. A. in G.: «Ich übergebe meine Arztpraxis im Juli 2016 an meinen Nachfolger und gebe daher meine langjährige selbständige Tätigkeit bis auf Weiteres auf. Für den September 2016 erwarte ich mein zweites Kind. Habe ich Anrecht auf Mutterschaftsentschädigung?»
Ärztinnen und Ärzte mit eigener Arztpraxis sollten die Sicherheit ihrer IT-Systeme offenbar viel ernster nehmen
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In letzter Zeit tauchen vermehrt Berichte über gravierende Sicherheitslücken in den informationstechnologischen(IT) Systemen von Arztpraxen auf. Die vom Arztgeheimnis geschützten Patientendaten sind demnach vor Cyberangriffen augenscheinlich allzu oft zu wenig geschützt. Ärztinnen und Ärzte sollten die IT-Sicherheit offenbar viel ernster nehmen. Dafür gibt es bewährte Grundregeln und Verhaltensweisen.
Auslandreisen: Konsularischer Schutz kann rasch mal ins Geld gehen
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«Mit Bussen oder Haftstrafen können Beleidigungen oder Verunglimpfungen des Präsidenten, der Regierung, der Polizei, der Armee, der Nationalhymne oder der Flagge bestraft werden.» Das ist eine der Warnungen des Eidgenössischen Departments für auswärtige Angelegenheiten EDA für die Reisenden in die Türkei. Erkenntnis daraus: Im Ausland kann man leicht in kostenträchtige Schwierigkeiten geraten. Wer den Auslandaufenthalt sorgfältig vorbereitet, minimiert die Risiken. Vom Bund gibt es eine nützliche Smartphone-App.
Ehefrau arbeitet in Arztpraxis des Mannes: Es gibt kein Arbeitslosendgeld bis zu Scheidung
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Wenn eine Ehefrau in der Arztpraxis ihres Ehemanns arbeitet, besteht gegenüber der Arbeitslosenkasse ein Missbrauchsrisiko, wenn sie wegen der Trennung der Ehe arbeitslos wird. Das Missbrauchsrisiko bleibt bis zum Scheidungsurteil unverändert hoch, weil erst dann die endgültige Entflechtung der ehelichen Finanzen erfolgt. Vor dem Scheidungsurteil gibt es daher in jedem Fall keine Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Das hat das Bundesgericht in Abänderung der bisher geltenden Regelung entschieden.
Risikolebensversicherung: Ich habe eine Erbkrankheit verschwiegen – was kann das für Folgen haben?
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Frage von Dr. med. E. B. in B.: «Aufgrund hoher Investitionen in meine Praxis und in mein Haus habe ich zugunsten meiner Frau eine Risikolebensversicherung abgeschlossen. Dabei habe ich eine Erbkrankheit verschwiegen, die nur in den seltensten Fällen tödlich ist. Was riskiere ich?»