Gründung einer Praxisaktiengesellschaft: Können wir unsere bisherigen Versicherungsverträge kündigen?
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Frage von Dr. med. U. M. in K.: «Eine Kollegin und ich führen derzeit zwei getrennte Arztpraxen. Jetzt wollen wir uns zusammenschliessen und eine gemeinsame Praxisaktiengesellschaft gründen. Wir bringen dabei soweit wie möglich unsere Aktiven in die Gesellschaft ein. Beide Praxen haben bisher langlaufende Versicherungsverträge abgeschlossen. Können wir diese kündigen und für die neue Aktiengesellschaft das Versicherungsportfolio ganz neu aufbauen?»
Serie über die IT-Sicherheit in Arztpraxen II: Warnung vor Cybererpressung
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Cybererpressung von Kleinunternehmen mit sensiblen Daten wie Arztpraxen ist bei Kriminellen hoch im Kurs. Von hohem Nutzen für die Angreifer sind dabei namentlich berufsgeheimnisgeschützte Daten, für die höchstwahrscheinlich ein Lösegeld bezahlt wird. Das schreibt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI im unlängst veröffentlichten Halbjahresbericht 2016/1.
Medinside: Ärztinnen und Ärzte sind ziemlich ausgebrannt – aber trotzdem sehr zufrieden
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MEDINSIDE.CH, die Online-Plattform für die Gesundheitsbranche, schreibt: Eine Riesenumfrage unter den ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzten in Deutschland zeigt ein Bild, das an die guten alten Zeiten erinnert: Sie arbeiten sehr viel – aber spüren auch hohe Anerkennung.
Erdbeben in Italien sind eine Warnung: In der Schweiz gibt es eine mittelstarke Erdbebengefährdung
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Die zerstörerischen Erdbeben in Mittelitalien waren wieder mal ein Schuss vor den Bug: Auch in der gibt es eine mittelstarke Erdbebengefährdung mit regionalen Unterschieden. Besonders exponiert sind das Wallis und die Region Basel, gefolgt von Graubünden und dem Alpennordrand. Wie steht es mit der Versicherung des Erdbebenrisikos?
Serie über die Vorsorge XXI: Bundesrat will Kapitalbezug auch bei Übertritt in die Selbständigkeit beschränken
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Wer als Empfänger einer AHV oder Invalidenversicherungsrente die Lebenskosten nicht zu decken vermag, hat das Recht auf Ergänzungsleistungen. Von 2000 bis 2015 sind die Ausgaben dafür von 2,3 auf 4,8 Milliarden Franken und die Zahl der Betroffenen von 202'700 auf 315'000 gestiegen. Die Zunahme der älteren Bevölkerung treibt das Wachstum weiter an. Der Bundesrat will diese Entwicklung namentlich mit einer Einschränkung des Kapitalbezugs aus der obligatorischen Pensionskasse dämpfen - auch beim Übertritt in die Selbständigkeit wie zum Beispiel der Eröffnung einer Arztpraxis.
Muss eine Praxisaktiengesellschaft in jedem Fall eine separate Zahlstellenregister(ZSR)-Nummer lösen?
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Aufgrund einer Anfrage von Dr. med. K. A. in S. haben wir das Ressort Zahlstellenregister ZSR bei der SASIS AG in Luzern erneut angefragt, ob Ärztinnen und Ärzte, die im Rahmen einer juristischen Person wie beispielsweise einer Praxisaktiengesellschaft tätig sind, mit einer ZSR-Nummer auf den eigenen Namen und damit nicht mit einer ZSR-Nummer auf den Namen der juristischen Person abrechnen können. Antwort: Das ist nicht mehr möglich. Wegen dieser Praxisänderung ersetzt dieser Artikel alle unsere früheren Ausführungen zu dieser Frage.
Für diese Putzaushilfe besteht keine obligatorische Sozialversicherungspflicht
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Die Putzmannschaft einer Praxisaktiengesellschaft geht für knapp zwei Monate in die Ferien. Während dieser Zeit putzt aushilfsweise eine Frau, die bei einem anderen Arbeitgeber zu 80 Prozent arbeitet und dort bei allen obligatorischen Sozialversicherungen ordentlich versichert ist. Die Putzaushilfe arbeitet fünf bis sechs Stunden pro Woche für einen Stundenlohn von 30 Franken. Der Jahreslohn für sie erreicht mithin höchstens 1’440 Franken (6 Stunden mal 8 Wochen mal 30). Besteht für die Putzaushilfe eine AHV-Betragspflicht und eine obligatorische Unfallversicherungspflicht?
Serie über die IT-Sicherheit in Arztpraxen I: Externes Backup machen!
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Eine Gemeinschaftspraxis meldet uns: «Ein neuartiges Virus hat unser informationstechnologisches(IT) System lahmgelegt. Derzeit ist nicht mal sicher, ob die Datensicherung auf der Sicherungsfestplatte wiederherstellbar ist. Frage: Gibt es sichere Backupsysteme?»
Ärztinnen und Ärzte diagnostizieren besser als die modischen digitalen Apps
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Unter dem Titel «Arzt:App = 1:0» schreibt MEDINSIDE.CH, die Online-Plattform für die Gesundheitsbranche: Der Mensch schlägt die Maschine, die Diagnosen von Ärzten sind viel zuverlässiger als diejenigen von Dr. Google&Co. Das zeigt ein Vergleich von Harvard-Wissenschaftlern. Aber die Apps holen auf.
Geschwindigkeit und Fahrweise den Strassenverhältnissen anpassen!
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Im Herbst und im Winterwird der Autofahrer oft von rutschigen Strassen überrascht. Es gibt Reif und zuweilen Laub auf der Fahrbahn. Wie steht es mit der Verschuldens- und Haftungsfrage bei einem Unfall?
Serie über die Vorsorge XX: Man muss unbedingt einen Vorsorgeauftrag hinterlegen!
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Wir alle laufen Gefahr, wegen eines tragischen Unfalls oder einer heimtückischen Krankheit vorübergehend oder für immer die Urteilsfähigkeit zu verlieren. Wer dafür nicht vorsorgt, fällt bei einer nachgewiesenen Handlungsunfähigkeit unter die «Massnahmen von Gesetzes wegen für urteilsunfähige Personen» (Zivilgesetzbuch Artikel 374 ff). Dann mischt sich der Staat. Wer die staatliche Einmischung verhindern will, muss einen Vorsorgeauftrag hinterlegen.
Höchste Zeit für straflose Selbstanzeige!
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Wir erhielten mehrere Anfragen, ob und wann wegen der kommenden Einführung des Automatischen Informationsaustausch in Steuersachen eine straflose Selbstanzeige notwendig ist. Betroffen sind namentlich Schweizer Steuerpflichtige mit einem bei den Schweizer Steuerbehörden bislang undeklarierten ausländischen Immobilienbesitz und einem dazugehörigen Bankkonto. Hier nochmals die mit einem spezialisierten Anwalt abgesprochene Darstellung der Fakten.
Darf man die steuerbegünstigte Dritte Säule für Renovationen des Wohneigentums einsetzen?
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Frage von Dr. E. S. in G.: «Meine Hauseigentümergemeinschaft hat beschlossen, die zu erneuernde Gasheizung mit einer zukunftsweisenden Wärmepumpenheizung mit Erdsonde zu ersetzen. Dazu muss ich eine erhebliche Summe beitragen, die meine freien Mittel übersteigt. In Frage kommt deshalb lediglich ein Vorbezug von Vorsorgekapital. Ist es möglich, angesparte Gelder aus der Pensionskasse oder der steuerbegünstigten Dritten Säule für solche Investitionen in sein Wohneigentum einzusetzen.»
Eröffnung einer selbständigen Arztpraxis: «Teilbezug» des Pensionskassenkapitals ist möglich
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Frage von Frau Dr. med. A.M. in S.: «Ich bin eine jüngere Spitalärztin und will mich demnächst selbständig machen. Dafür möchte ich einen Teil meines Pensionskassenkapitals beziehen und den Rest bei der gleichen Pensionskasse sofort in ein neues freiwilliges Vorsorgeverhältnis einbringen. Ist ein solcher «Teilbezug» der Pensionskasse beim Übergang in die Selbständigkeit erlaubt?» Hier die Antwort nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Sozialversicherungen.
Dürfen Berufsgeheimnisträger wie Ärzte Patientendaten elektronisch in die Cloud auslagern?
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Immer wieder wird die Frage gestellt, ob Berufsgeheimnisträger wie Ärzte die Kundendaten einem informationstechnologischen Cloudanbieter anvertrauen dürfen, ohne sich strafbar zu machen. Was sagt das Gesetz dazu?
Bei der Hausratversicherung eine Unterdeckung vermeiden
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Frage von Frau Dr. med. C. A. in C.: «Wie berechnet man die korrekte Versicherungssumme bei der Hausratversicherung?»
Serie über die Vorsorge XIX: Frauen haben tiefere Altersrenten
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Hillary Clinton, die sich im November als dann 69-Jährige um die US-Präsidentschaft und damit um den höchsten Job der Welt bewirbt, ist eine grosse Ausnahme. Denn in diesem doch schon etwas fortgeschrittenen Alter hat die Grosszahl der Menschen die berufliche Karriere mehr oder wenig weit hinter sich. Monat für Monat wird dann auf die Rentenzahlungen gewartet. Deren Höhe unterscheidet sich je nach Geschlecht: Die Altersrenten der Frauen sind in der Schweiz im Durchschnitt 37 Prozent oder 20'000 Franken tiefer als die der Männer. Das ist ein Ergebnis der Studie «Geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Altersrenten» des Bundesamts für Sozialversicherungen.
Zürcher Verwaltungsgericht: Bei Ärzten ist ein Konkurrenzverbot unzulässig
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Niederlage für das UniversitätsSpital Zürich USZ: Wie MEDINSIDE.CH, die Online-Plattform für die Gesundheitsbranche, berichtet, hat das Zürcher Verwaltungsgericht das Konkurrenzverbot und eine fast 100’000-fränkige-Konventionalstrafe des USZ gegen einen Leitenden Arzt abgeschmettert. Das ist wichtig für alle angestellten Ärztinnen und Ärzte, die Konkurrenzverbote in ihren Verträgen haben.
Unfall einer Praxisangestellten vor Stellenantritt: Wer zahlt was?
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Frage von Dr. med. U. L. in B.: «Meine neue Praxisangestellte hat kurz vor dem Stellenantritt einen Unfall erlitten und fällt für einige Zeit aus. Wer zahlt die Heilungskosten und den Lohnausfall – und könnte ich sofort kündigen?»
Werden die Säule 3a-Guthaben bei der Scheidung gleich aufgeteilt wie die Pensionskasse?
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Frage von Frau Dr. med. E. A. in S.: «Ich trenne mich von meinem Mann und weiss, dass die von den beiden Partnern während der Dauer der Ehe geäufneten Pensionskassenansprüche, Freizügigkeitsguthaben und Wohneigentumsvorbezüge bei der Scheidung grundsätzlich hälftig aufgeteilt werden, und zwar unabhängig vom ehelichen Güterstand. Gilt das auch bei den Säule 3a-Guthaben?»