Historisch tief: weniger als zwei Prozent Jahreszins für zehnjährige Festhypotheken
- Details
Ganz im Stillen sind die Renditen am Franken-Kapitalmarkt auf historisch noch nie gesehene Tiefstände gefallen. Die Eidgenossenschaft kann sich auf zehn Jahre für rund 0,45 Prozent Zins. Entsprechend zahlen Private für Hypotheken traumhaft tiefe Zinsen. Auf fünf Jahre liegen die Jahresraten zwischen 1,20 und 1,40 Prozent und auf zehn Jahre zwischen 1,80 und zwei Prozent. Kurzfristige Gelmarkthypotheken kosten um die eins Prozent Jahreszins.
Das Bundesgericht sagt klar und deutlich: Im IV-Verfahren entscheiden nicht die Ärzte über die Arbeitsunfähigkeit
- Details
„Bei der Folgeabschätzung der diagnostizierten gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson im Verfahren für eine IV-Rente keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu“, sagt das Bundesgericht. Ergo: Bei der staatlichen Invalidenversicherung begründet die ärztliche Diagnose keine Rentenberechtigung.
Erben, Kapitalbezüger, Arztpraxisverkäufer: Aktive Besitzer von Vermögen können kapitalgewinnsteuerpflichtig werden
- Details
Frage von Dr. med. K. A. in Z.: „Ich habe etwas geerbt, will mein Pensionskapital beziehen sowie die Arztpraxis verkaufen. Ergebnis: Ein kleines Vermögen, das ich zusammen mit meinem Vermögensverwalter aktiv bewirtschaften will. Was muss ich tun, um die Kapitalgewinnsteuern auf jeden Fall zu vermeiden?“
Mit einem Willensvollstrecker den absehbaren Streit unter den Erben verhindern
- Details
Frage von Dr. med. K. S. in U.: „In meiner etwas komplizierten und ziemlich vermögenden Familie herrscht nicht immer ‚Friede, Freude Eierkuchen‘, im Gegenteil. Ich selber bin aber ein sehr harmonischer Mensch und möchte nach meinem Ableben hässliche Erbstreitereien verhindern. Wie gelingt mir das am besten?“
Mit der eMedikation Behandlungsfehler bekämpfen
- Details
Medikationsfehler und unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln sind ein grosses Risiko für Patientinnen und Patienten. Gemäss der "Stiftung für Patientensicherheit" ist bei 30 bis 50 Prozent aller Behandlungsfehler ein Fehler in der Medikation die Ursache. Mit der eMedikation soll die Patientensicherheit erhöht werden.
Bei gefährlichen Sportarten und Wagnissen die Versicherung vorher anpassen
- Details
Wer ein Wagnis eingeht, kann vom Unfallversicherer allenfalls nur die Hälfte der Geldleistungen erhalten. In schweren Fällen kann eine Versicherung die Leistung sogar verweigern. Wagnisse sind gefährliche Sportarten und Tätigkeiten, bei denen man keine Vorkehrungen zur Risikominderungen getroffen hat oder treffen kann. Wer Wagnisse liebt, sollte sich vorher versicherungstechnisch richtig in Stellung bringen.
Achtung, Wertschrifteneinkünfte korrekt deklarieren!
- Details
Das Kreisschreiben Nr. 40 der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 11. März 2014 verschärft die Verrechnungssteuerpraxis. Der jetzt strenger interpretierte Wortlaut des Gesetzes bleibt unverändert: Wer mit der Verrechnungssteuer belastete Einkünfte entgegen der gesetzlichen Vorschrift der zuständigen Steuerbehörde nicht angibt, verwirkt gemäss Artikel 23 des Verrechnungssteuergesetzes den Anspruch auf deren Rückerstattung.
Leben Sie in der Steuerwüste oder im Steuerparadies?
- Details
Das Eidgenössische Finanzdepartement hat die Publikation „Steuerbelastung 2013 in den Schweizer Kantonshauptorten“ veröffentlicht. Man kann damit auf einen Blick erkennen, ob man eher in einer Schweizer Steuerwüste oder in einem Schweizer Steuerparadies lebt. Zum Beispiel: Ein Verheirateter ohne Kinder mit einem Bruttoeinkommen ab 500‘000 Franken wird in Solothurn - exklusive die Bundessteuern - mit 23 Prozent Steuern belastet, in Zug aber nur mit 10,7 Prozent.
„Hilfe, mein Mann will ohne meine Einwilligung Gelder an unsere Enkel verteilen – darf er das?“
- Details
Frage von Frau Dr. med. K. A. in Z.: „Mein Mann, viel älter als ich, hat bei der Heirat eine Liegenschaft als Eigengut in die Ehe gebracht. Auf dieser lag eine in einem Schuldbrief verbriefte Hypothek von 440‘000 Franken. Diese Hypothek wurde während 20 Ehejahren gemeinsam abbezahlt. Der Schuldbrief blieb bestehen, und kann jederzeit wieder belehnt werden. Mein Mann will den Schuldbrief jetzt ohne meine Einwilligung mit einem stattlichen Betrag belehnen, um die Enkel grosszügig zu beschenken. Darf er das?“
“Kann ich als Selbständiger einen Teil meiner Pensionskasse in die dringend notwendige Praxismodernisierung investieren?“
- Details
Frage von Dr. K. A in G.: „Ich bin selbständiger Arzt und muss meine Praxis modernisieren. Bei der Pensionskasse verfüge ich über ein erhebliches angespartes Vorsorgekapital. Meine Idee: Wie bei einem Wohneigentumskauf einen Teil meiner Pensionskasse vorbeziehen und in die Praxis investieren. Ist das möglich?“
Gesetzlicher Zulassungsstopp ist in der Vernehmlassung
- Details
Die Kantone sollen die Möglichkeit erhalten, im ambulanten Bereich sowohl eine Überversorgung als auch eine Unterversorgung in ihrem Gebiet zu verhindern. Der Bundesrat hat eine entsprechende Anpassung des Krankenversicherungsgesetztes in die Vernehmlassung geschickt. Diese dauert bis zum 10. Oktober 2014.
„In den jüngsten Unwettern ist Wasser durch mein Dach eingedrungen“
- Details
Frage von Dr. med. E. S. in K. : „Während der jüngsten Juli-Unwetter ist Wasser durch das Dach meines Hauses in den Wohnbereich eingedrungen. Beschädigt worden sind Wände und Böden, aber auch Möbel und elektronische Apparate. Wie sind solche Schäden gedeckt?“
Lage in der Schweiz bleibt unverändert: tiefe Inflation, tiefe Zinsen
- Details
Thomas Jordan Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (Bild), hatte an der geldpolitischen Lagebeurteilung vom 19. Juni 2014 nicht viel Neues zu berichten: In der Schweiz bleibt die Lage unverändert: ein kurzfristiger Leizins von praktisch null Prozent, eine kaum nennenswerte Teuerung, tiefe Hypothekarzinsen, ein bei 1.20 Franken pro Euro blockierter Währungskurs, ein ansehnliches erwartetes Wirtschaftswachstum 2014 von zwei Prozent.
In den Pensionskassen wird entgegen dem Gesetz viel quersubventioniert
- Details
Frage von Dr. med. A. L. in M.: „Ich habe gelesen, bei den Schweizer Pensionskassen würden einige Milliarden ohne gesetzliche Grundlage von den Jungen zu den Alten verschoben. Stimmt das?“
Wie steht es mit der Meistbegünstigung bei einem mehrheitlich durch Eigengut finanzierten Wohneigentum?
- Details
Frage von Frau Dr. med. B. U. in Z.: „Sie schreiben, man könne das Eigenheim mit einer Meistbegünstigung im Todesfall eines Ehegatten vor dessen Erben schützen. Wie steht es, wenn der Verstorbene das Eigenheim grossmehrheitlich mit ererbtem Eigengut finanziert hat?“
Patientinnen und Patienten mit bürokratischen Fragen zu nerven, ist passé
- Details
Das schreibt die Sasis AG in ihrem Juni-Newsletter: Patientinnen und Patienten erwarten erstklassige medizinische Abklärungen und Behandlungen und nicht nervige bürokratische Einlagen. Wie heissen Sie? Wann sind Sie geboren? Wo sind Sie versichert? Haben Sie die Versicherung gewechselt? Haben Sie ein Managed-Care-Versicherungsmodell? Haben Sie eine Zusatzversicherung? Haben Sie eine neue Wohnadresse? Dank der Versichertenkarte als Zugangsschlüssel zu den Leistungen des Gesundheitswesens kann diese Fragerei passé sein.
Familienzulagen: Der Lohnabhängige ist vor dem Selbständigerwerbenden anspruchsberechtigt
- Details
Frage von Dr. med. J. G. in A.: Ich verdiene als selbständiger Arzt sehr gut. Meine Frau bezieht künftig bei ihrem Arbeitgeber einen viel bescheideneren Jahreslohn als Arbeitnehmende. Wer von uns beiden muss oder darf für unsere beiden Kinder die Familienzulagen geltend machen?“
Erdbebenversicherung auf Bundesebene vorderhand gescheitert
- Details
In einem am 20. Juni 2014 veröffentlichten Bericht kommt der Bundesrat zum Schluss: Eine schweizweite obligatorische Erdbebenversicherung kann derzeit weder als Konkordat aller Kantone noch im Rahmen einer Bundeskompetenz umgesetzt werden. Für die Bundeslösung müsste zuerst die Verfassung geändert werden. Die Erdbebenversicherung bleibt deshalb ohne Einheitslösung kantonal und privat geregelt.
Kein Immobiliencrash in Sicht
- Details
Der hier und dort überhitzte Schweizer Eigenheimmarkt ist am Abkühlen. Phantasiepreise werden kaum mehr bezahlt. Immer öfter haben Verkäufer übertriebene Preiserwartungen. Für den Abschluss sind sie dann zu Preisabschlägen gezwungen. Aber ein Immobiliencrash ist nicht in Sicht. Hypothekenschuldner mit hohen Einkommen werden von den Banken unverändert heftig umworben.
Weshalb wird das Pensionskassenkapital so mickrig verzinst?
- Details
Frage von Dr. med. U. Z. in B.: „Bei der Pensionskasse PAT-BVG werden die Einlagen der Versicherten nur mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Minimalsatz von 1,5 Prozent verzinst. Bei den schweizerischen Pensionskassen wurde aber ein durchschnittlicher Kapitalertrag von rund sechs Prozent erwirtschaftet. Viele Pensionskassen verzinsen die Vorsorgeguthaben zwischen 2,5 bis 3,5 Prozent, zumal die überobligatorischen Guthaben. Weshalb bietet die PAT-BVG für 2013 nur eine 1,5-Prozent-Verzinsung der Vorsorgeguthaben?“